700 Hanfpflanzen von Piraten-Partei in Berliner City angepflanzt

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Aktionisten pflanzten hunderte Hanfsamen in der Hauptstadt aus

Um ein sichtbares Zeichen gegen die anhaltend absurde Prohibition von Cannabis zu setzen, haben unter anderen Mitglieder der Piraten-Partei in der Berliner Innenstadt massenweise Hanfsamen ausgestreut, die die Polizei nun ernten durfte.

Inbesondere auf den Grünflächen des "Kottis" wie auch auf Verkehrsinseln entdeckten die Beamten rund 700 Hanfpflanzen! Auf Twitter bekannten sich sodann Piraten-Politiker zur Aktion:

"Ach so, das mit dem #Cannabis am #Kotti u.a. waren übrigens wir", twitterte der Abgeordnete Philipp Magalski am Dienstagmittag. Magalski sagte weiterhin, dass das wohl noch längst nicht alles gewesen sei und er "die ein oder andere Überraschung" noch erwarte. Vorangegangen ist dem Fund ein öffentlicher Aufruf zum großflächigen Verfüttern von Hanfsamen. Allerdings gibt er sogleich Entwarnung: Es handele sich (natürlich) nur um Industriehanfsamen, die keine Rauschwirkstoffe produzieren und völlig harmlos sind. Dennoch ist auch das Anpflanzen dieses Saatguts verboten und so ermittelt nun die Berliner Polizei wegen Verdachts auf eine Straftat. Potente Hanfsamen wären mit circa 5 Euro pro Stück auch ein etwas teurer Spaß.

Auch wenn in einschlägigen Growerforen solche Aktionen nur selten begrüßt werden – man fürchtet eine Fremdbestäubung der eigenen Outdoor-Pflanzen -, schadet eine solche Aktion innerhalb einer Großstadt (zumal im Mai; Ernte ist ab September) niemanden und schärft überdies das Bewusstsein für einen liberalen Umgang mit Cannabis.

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Industriehanf-Beet auf einer Berliner Verkehrsinsel

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