Magic Mushrooms Trip kann die Persönlichkeitsstruktur nachhaltig verändern

Für viele Nichtkonsumenten produziert allein die Vorstellung einer Magic Mushrooms Erfahrung aus ihrer Unkenntnis und des anerzogenen Anti-Naturdrogen-Weltbildes heraus Horrorvorstellgen. Wissenschaftler der Johns Hopkins University in Maryland haben jedoch im "Journal of Psychopharmacology" nun neueste Erkenntnisse dazu veröffentlicht: Dass die durch einen Zauberpilz-Trip erfahrenen positiven An- wie Einsichten nämlich selbst ein Jahr später als selbst etablierte Änderung der Persönlichkeitsstruktur noch messbar sind!

Magic Mushrooms Trip Studie
Erstaunliche Magic Mushrooms Studie der Hopkins-Universität zeigt therapeutischen Nutzen von Psilocybin

Daraus ergeben sich ganz neue Möglichkeiten der medizinischen Forschung zur Behandlung der unterschiedlichsten geistigen Krankheiten, wovon nicht zuletzt erste Schritte einer Nikotin-Entzugs-Studie künden, bei der langjährige Raucher unter anderem mithilfe der bewusstseinserweiternden Magic Mushrooms Wirkung überraschend positive Ergebnisse erzielten – die Rückfallquote lag bei nur 20 bis 30 Prozent und stellt damit eine der zuverlässigsten Methoden zur Abgewöhnung des Rauchens dar, auch wenn hierzu selbstverständlich noch umfassende weitere Studien nötig sind.

In diesem Fall der Hopkins-Studie ergab die Auswertung, dass etwa 60% der Probanden noch ein Jahr nach dem Zauberpilztrip durch das Erlebte viel aufgeschlossener und offener waren als zuvor, was die Forscher vor allem deswegen verblüffte, weil die Offenheit mit fortschreitendem Alter eigentlich stetig abnimmt. So lautet dann auch das Fazit der Forscher, dass Magic Mushrooms durch ihren einzigartigen Wirkstoff Psilocybin neue therapeutische Anwendungsfelder erschließt, sodass man Angsterkrankungen ebenso wie Depressionen aber auch Krepskranken damit helfen könnte, wenngeich weitere Forschungen dazu unerlässlich sind, bevor ein marktreifes Medikament hergestellt werden könnte. Risikogruppen für diese neue Therapieform sind allerdings psychisch labile Menschen – solche Teilnehmer haben während der „Behandlung“ mit Psilocybin unangenehme bis angsterfüllte Zustände erlebt, befanden sich jedoch in der Minderheit.

Letztlich ist ein positiv zu wertendes Voranschreiten der etablierten Schulmedizin in den letzten Jahren beim Umgang mit „Naturdrogen“ wie Magic Mushrooms oder auch Cannabis zu konstatieren. Weiter so!

Weiterführendes zu der Magic Mushrooms Hopkins-Studie: http://www.gulli.com/news/24642-studie-magic-mushrooms-helfen-bei-der-raucherentwoehnung-2014-09-12


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